Der Niermann'sche Kamin am Ratinger Weg
Der „run“ um die besten „claims“ im Lössgebiet rund um den Gallberg war um 1890 in vollem Gange. Jeder Ziegeleibetreiber wollte die besten und mächtigsten Abbauflächen für sich in Anspruch nehmen.
Die Ziegelei Niermann betrieb bereits einen Doppelringofen mit einer Jahresproduktion von etwa 10 Millionen Ziegeln. Trotzdem wurde am Ratinger Weg ein weiterer Ringofen geplant. Bereits auf Karten aus dem Jahr 1892 ist am Ratinger Weg eine größere Fläche eingezeichnet, welche planiert wurde und hohe Abbaukanten zeigt. Inmitten der Fläche ist ein einzelner Kamin eingezeichnet.
Beim Bau eines Ringofens errichtete man aus technischen Gründen zuerst den Kamin, der Ofen selbst mit den Brennkammern und den Rauchgaskanälen, die zum Kamin führten, wurde anschließend angebaut. Aus unbekannten Gründen wurde das Vorhaben aber aufgegeben. Der Kamin stand bis zu seiner Sprengung in den 1950er Jahren einsam wie ein Zeigefinger in der Landschaft.
Heute ist das Gebiet eingezäunt und dicht bewaldet. Die Steine des Kamins liegen, wie an der Schnur gezogen, immer noch unter Büschen am Boden. Noch gut erkennbar sind die Lehm-Abbaukanten, an die sich ein Golfplatz anschließt.
Die Ziegelei Niermann betrieb bereits einen Doppelringofen mit einer Jahresproduktion von etwa 10 Millionen Ziegeln. Trotzdem wurde am Ratinger Weg ein weiterer Ringofen geplant. Bereits auf Karten aus dem Jahr 1892 ist am Ratinger Weg eine größere Fläche eingezeichnet, welche planiert wurde und hohe Abbaukanten zeigt. Inmitten der Fläche ist ein einzelner Kamin eingezeichnet.
Beim Bau eines Ringofens errichtete man aus technischen Gründen zuerst den Kamin, der Ofen selbst mit den Brennkammern und den Rauchgaskanälen, die zum Kamin führten, wurde anschließend angebaut. Aus unbekannten Gründen wurde das Vorhaben aber aufgegeben. Der Kamin stand bis zu seiner Sprengung in den 1950er Jahren einsam wie ein Zeigefinger in der Landschaft.
Heute ist das Gebiet eingezäunt und dicht bewaldet. Die Steine des Kamins liegen, wie an der Schnur gezogen, immer noch unter Büschen am Boden. Noch gut erkennbar sind die Lehm-Abbaukanten, an die sich ein Golfplatz anschließt.
