Vom Lehm zum Ziegel
Wie entsteht der Ziegelstein? Zunächst musste der Lehm aus dem Hang gegraben werden. Fast wie im Braunkohletagebau gruben sogenannte Eimerkettenbagger die Hänge ab. Im Maschinenhaus wurde der Lehm dann gereinigt und mit Wasser und anderen Bestandteilen, die ihn formbar machten, vermischt.
In der Ziegelpresse entstanden dann wie am Fließband exakte genormte Ziegel. Nach einer Trocknungszeit in den sogenannten Trockenschuppen wurden die Steine per Schubkarre in den Ringofen verbracht, in dem Tag und Nacht ein umlaufendes Feuer brannte. Geführt wurde es vom Dachboden aus über sogenannte „Schüttlöcher“, durch die Kohlengrus zwischen die Ziegel geschüttet wurde. Zusätzlich erfolgte die Temperaturregelung über Ventile, die zum Kamin führten.
Die noch ungebrannten Steine wurden nach einem ausgeklügelten System in der Brennkammer aufgestapelt. Dies geschah im Akkord bei laufendem Betrieb, das heißt: in einem entfernteren Teil des Ofens brannte ein Feuer von über 1000 Grad. Die bereits fertigen Ziegel mussten bei etwa 50 Grad Raumtemperatur und im Dunst der ungefilterten Rauchgase herausgekarrt werden und durch die ungebrannten Steine ersetzt werden.
Ein Mann, der als Student in den 1950er Jahren im Ringofen Sassen gearbeitet hatte, erinnert sich: „ Ich habe nie mehr im Leben so schwer arbeiten müssen, und das für 50 Pfennig Stundenlohn!“
In der Ziegelpresse entstanden dann wie am Fließband exakte genormte Ziegel. Nach einer Trocknungszeit in den sogenannten Trockenschuppen wurden die Steine per Schubkarre in den Ringofen verbracht, in dem Tag und Nacht ein umlaufendes Feuer brannte. Geführt wurde es vom Dachboden aus über sogenannte „Schüttlöcher“, durch die Kohlengrus zwischen die Ziegel geschüttet wurde. Zusätzlich erfolgte die Temperaturregelung über Ventile, die zum Kamin führten.
Die noch ungebrannten Steine wurden nach einem ausgeklügelten System in der Brennkammer aufgestapelt. Dies geschah im Akkord bei laufendem Betrieb, das heißt: in einem entfernteren Teil des Ofens brannte ein Feuer von über 1000 Grad. Die bereits fertigen Ziegel mussten bei etwa 50 Grad Raumtemperatur und im Dunst der ungefilterten Rauchgase herausgekarrt werden und durch die ungebrannten Steine ersetzt werden.
Ein Mann, der als Student in den 1950er Jahren im Ringofen Sassen gearbeitet hatte, erinnert sich: „ Ich habe nie mehr im Leben so schwer arbeiten müssen, und das für 50 Pfennig Stundenlohn!“


