Der Ringofen Sassen - Vom Verfall bis zur Rettung
Nach der Betriebsaufgabe Mitte der 1960 er Jahre setzte ein zuerst langsamer, dann rasanter Verfall des Ringofens ein. Eine mehr oder weniger wilde Nutzung als Autoverwertungs-Schrottplatz, Reifenlager, Überwinterungsquartier für Zirkusse und illegales Wohnquartier begann.
Das breite Schleppdach des Ofens, ein Schutz vor Witterungseinflüsse, wies nach jedem Sturm Lücken auf, Regen und Frost konnten ungehindert das Mauerwerk lockern und zum Einsturz bringen. Obwohl alle Gebäude unter Denkmalschutz standen, verschwanden nach und nach die Trockenschuppen und das Maschinenhaus. Trotz der Bemühungen etlicher Vereine wurde der Ofen endgültig von Stadtverwaltung und Politik aufgegeben - bis die Firma Hochtief 2008 das Gelände übernahm und neue Baupläne einreichte.
Nun begann die Rettung des letzten Ringofens Düsseldorfs unter Federführung FKI. Intensive Gespräche mit dem Bauherrn, bei denen die historische Bedeutung des Ringofens darlegt sowie eigene Nutzungspläne entwickelt wurden, weckten sein Interesse. Der Investor entschloss sich zu einem teilweisen Erhalt des Ofens. Das Schlagwort „Wohnen am Ringofen“ machte werbewirksam die Runde.
Zwar war es schmerzlich, dass Teile des Ofens durch den Verfall und aus statischen Gründen abgerissen werden mussten, durch diesen Schnitt wurde jedoch seine innere technische Ausstattung mit Ventilen und Rauchgaskanälen in einmaliger Weise sichtbar. Der letzte Ringofen Düsseldorfs wurde zum Mittelpunkt einer neuen Wohnsiedlung und zum Ausstellungsort.
Das breite Schleppdach des Ofens, ein Schutz vor Witterungseinflüsse, wies nach jedem Sturm Lücken auf, Regen und Frost konnten ungehindert das Mauerwerk lockern und zum Einsturz bringen. Obwohl alle Gebäude unter Denkmalschutz standen, verschwanden nach und nach die Trockenschuppen und das Maschinenhaus. Trotz der Bemühungen etlicher Vereine wurde der Ofen endgültig von Stadtverwaltung und Politik aufgegeben - bis die Firma Hochtief 2008 das Gelände übernahm und neue Baupläne einreichte.
Nun begann die Rettung des letzten Ringofens Düsseldorfs unter Federführung FKI. Intensive Gespräche mit dem Bauherrn, bei denen die historische Bedeutung des Ringofens darlegt sowie eigene Nutzungspläne entwickelt wurden, weckten sein Interesse. Der Investor entschloss sich zu einem teilweisen Erhalt des Ofens. Das Schlagwort „Wohnen am Ringofen“ machte werbewirksam die Runde.
Zwar war es schmerzlich, dass Teile des Ofens durch den Verfall und aus statischen Gründen abgerissen werden mussten, durch diesen Schnitt wurde jedoch seine innere technische Ausstattung mit Ventilen und Rauchgaskanälen in einmaliger Weise sichtbar. Der letzte Ringofen Düsseldorfs wurde zum Mittelpunkt einer neuen Wohnsiedlung und zum Ausstellungsort.



