Gerresheim wächst zusammen
Die Gründung der späteren Firma D. Künne & Sohn im Jahr 1864 unter dem Namen „Müller, Abels & Co.“ an der Bahnstraße (später: Heyestraße) markiert einen weiteren wichtigen Wendepunkt der industriellen und infrastrukturellen Entwicklung Gerresheims. Denn damit begann die Ansiedlung der industriellen Produktionsstätten außerhalb der ursprünglichen Stadtgrenzen. Während Dreher, von Gahlen und Frieding noch innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauern produzierten, wurden nun Fabriken auf freiem Feld entlang des Weges zum Bahnhof Gerresheim errichtet.
Im gleichen Jahr wurde auch die Glashütte durch Ferdinand Heye in unmittelbarer Nähe zur Bahnstation errichtet. Damit war der weitere Weg der Expansion des Ortes in Richtung Süden vorgegeben. In den nächsten Jahrzehnten wuchsen das alte Zentrum und das neue Zentrum rund um die Glashütte entlang der Bahnstraße und ihrer Nebenstraßen immer mehr zusammen. Dazu trugen neben den Werken von „D. Künne & Sohn“, Cürten & Rimkus“ sowie „Gressard & Co.“ bei. In der Folge wurden hier auch Wohn- und Geschäftsgebäude errichtet.
Einen großen Anteil an dieser Entwicklung hatten auch die öffentlichen Gebäude, wie z. B. die evangelische Schule (1865), die evangelische Stadtkirche (1878) und das Amtsgericht (1895).
Im gleichen Jahr wurde auch die Glashütte durch Ferdinand Heye in unmittelbarer Nähe zur Bahnstation errichtet. Damit war der weitere Weg der Expansion des Ortes in Richtung Süden vorgegeben. In den nächsten Jahrzehnten wuchsen das alte Zentrum und das neue Zentrum rund um die Glashütte entlang der Bahnstraße und ihrer Nebenstraßen immer mehr zusammen. Dazu trugen neben den Werken von „D. Künne & Sohn“, Cürten & Rimkus“ sowie „Gressard & Co.“ bei. In der Folge wurden hier auch Wohn- und Geschäftsgebäude errichtet.
Einen großen Anteil an dieser Entwicklung hatten auch die öffentlichen Gebäude, wie z. B. die evangelische Schule (1865), die evangelische Stadtkirche (1878) und das Amtsgericht (1895).
