Bunter Abend bei den Italienern – Volkshochschule zweisprachig
„Wir freuen uns nicht auf Kommando, aber wir freuen uns oft und gerne“, sagte ein Italiener im Gespräch über Feste und Veranstaltungen. Nun, über den bunten Abend, den unsere südländischen Arbeitskameraden in Verbindung mit der Volkshochschule arrangierten, haben sie sich gefreut. Es gefiel allen so gut, daß die am späten Nachmittag begonnenen Darbietungen sich wohl bis in die Silvesternacht hineingezogen hätten – natürlich programmlos improvisiert -, wenn nicht eben alles ein Ende zur rechten Zeit haben müßte.
Das Programm war geglückt vielfältig: Gedichte (d’annunzio gefiel besonders gut!), Volkslieder, Kunstgesang, Tänze und eine charmante Conférence rissen zu freudigem Applaus hin. Wahrscheinlich haben viele noch nie eine Oper in natura erlebt, aber wie begeistert waren sie, als Francesco Carrino ihnen die in aller Welt berühmten Arien von Leoncavallo und Puccini sang!
Sicher kannten auch die wenigsten die von Elisabeth Cönenberg vorgetragenen italienischen Barocklieder – wie schön, im fremden Land Perlen heimatlicher Kunst zu finden. Aus den eigenen Reihen steuerte Finocchio Epifani und Giordano Giovanni Volkslieder bei; hier klang selbst das vielstrapazierte „o Sole mio“ frisch wie eben komponiert.
Die Balletgruppe der Volkshochschule und Mitglieder einer Ballettschule gaben Lyrisches, Spaßiges und Temperamentvolles zum besten, daß die Funken stoben.
Wenn die Volkshochschule Glashütte Gerresheim hier ein wenig den üblichen Rahmen ihrer Veranstaltungen sprengte, so geschah dies, um die Bemühungen auf dem gerade in Gerresheim so großen Feld der Betreuung unserer italienischen Mitarbeiter zu unterstreichen. Schließlich ist es nicht mit Sprachkursen getan, zur „Verständigung“ gehört mehr. Die zweisprachigen Kurse für Volksmusik, Zeichnen und Malen, Flugmodellbau und Fotolaborarbeiten können das gegenseitige Kennenlernen erheblich fördern.
Das Programm war geglückt vielfältig: Gedichte (d’annunzio gefiel besonders gut!), Volkslieder, Kunstgesang, Tänze und eine charmante Conférence rissen zu freudigem Applaus hin. Wahrscheinlich haben viele noch nie eine Oper in natura erlebt, aber wie begeistert waren sie, als Francesco Carrino ihnen die in aller Welt berühmten Arien von Leoncavallo und Puccini sang!
Sicher kannten auch die wenigsten die von Elisabeth Cönenberg vorgetragenen italienischen Barocklieder – wie schön, im fremden Land Perlen heimatlicher Kunst zu finden. Aus den eigenen Reihen steuerte Finocchio Epifani und Giordano Giovanni Volkslieder bei; hier klang selbst das vielstrapazierte „o Sole mio“ frisch wie eben komponiert.
Die Balletgruppe der Volkshochschule und Mitglieder einer Ballettschule gaben Lyrisches, Spaßiges und Temperamentvolles zum besten, daß die Funken stoben.
Wenn die Volkshochschule Glashütte Gerresheim hier ein wenig den üblichen Rahmen ihrer Veranstaltungen sprengte, so geschah dies, um die Bemühungen auf dem gerade in Gerresheim so großen Feld der Betreuung unserer italienischen Mitarbeiter zu unterstreichen. Schließlich ist es nicht mit Sprachkursen getan, zur „Verständigung“ gehört mehr. Die zweisprachigen Kurse für Volksmusik, Zeichnen und Malen, Flugmodellbau und Fotolaborarbeiten können das gegenseitige Kennenlernen erheblich fördern.
Mit der Anwerbung von Italienern durch die Glashütte ab den 1960er Jahren veränderte sich merklich das Leben an der südlichen Heye. Heute gilt der Bereich zwischen Hardenberg- und Morper Straße als Little Italy. Der Artikel beschreibt, wie sich Italiener und Gerresheimer näher kennen lernten und dabei sämtliche Klischees bedienten.
