Büdingerstraße
Dass die Gerresheimer Glashütte nach der Übernahme von Owen Illinois innerhalb kürzester Zeit stillgelegt wurde, hat 2005 für Empörung gesorgt. Dabei hat die Glashütte auch mal ebenso verfahren. Die Büdingerstraße erinnert seit 1909 an die Büdinger Glasfabrik, die in Nachfolge einer älteren Glashütte 1893 in günstiger Anbindung zum dortigen Bahnhof von der Firma Sigwart, Gellrich & Co errichtet worden war.
Gefördert wurde die Gründung als Infrastrukturmaßnahme durch die Stadt Büdingen. Rasch entstand um das Werk ein neuer Stadtteil. Mehr als 400 Beschäftige produzierten fünf Millionen Flaschen, hauptsächlich Sektflaschen.
1908 kauften dann die Gerresheimer Glashüttenwerke das Unternehmen für 700.000 Mark. Der neue Eigentümer war aber nur am Kundenstamm interessiert, kündigte den Mitarbeiternund versteigerte die Grundstücke. 1913 war alles abgewickelt. Von der Industrieanlage blieben nur wenige Gebäude erhalten, so drei denkmalgeschützte Doppelwohnblocks an der Düdelsheimer Straße.
Gefördert wurde die Gründung als Infrastrukturmaßnahme durch die Stadt Büdingen. Rasch entstand um das Werk ein neuer Stadtteil. Mehr als 400 Beschäftige produzierten fünf Millionen Flaschen, hauptsächlich Sektflaschen.
1908 kauften dann die Gerresheimer Glashüttenwerke das Unternehmen für 700.000 Mark. Der neue Eigentümer war aber nur am Kundenstamm interessiert, kündigte den Mitarbeiternund versteigerte die Grundstücke. 1913 war alles abgewickelt. Von der Industrieanlage blieben nur wenige Gebäude erhalten, so drei denkmalgeschützte Doppelwohnblocks an der Düdelsheimer Straße.
