Wittekindstraße

18.3 Wittekindstraße
Die Wittekindstraße sucht man heute in Düsseldorf vergebens. Seit 1975 gibt es sie nicht mehr, sie war baufällig und musste einem Parkplatz weichen. Sie war Teil der sogenannten Altstadt, der ersten Glashüttensiedlung, die ungefähr zwischen Torfbruchstraße und der Haupteinfahrt ins Werksgelände gegenüber der noch existierenden Siedlung Neustadt lag.
 
Die Wittekindstraße entstand ab 1864 und bestand aus schlichten eingeschossigen Häusern. Sie erinnerte an die Übernahme der Glashütte Wittekind bei Minden durch die Gerresheimer Glashütte 1904. Das Mindener Unternehmen hatte für den internationalen Markt Glasballons produziert. Mit der Übernahme schickten die Gerresheimer auch eigenes Leitungspersonal nach Minden und modernisierten den Betrieb. Gerade die Ballonflaschen waren das Übernahmemotiv für die Gerresheimer Glashütte.
„Altstadt“, 1962
„Altstadt“, 1962 (Stadtarchiv Düsseldorf 4-57-3-35)
„Häuserzeile in der ‚Altstadt‘“, 1972
„Häuserzeile in der ‚Altstadt‘“, 1972 (Stadtarchiv Düsseldorf 4-57-3-35)
„Bolzplatz am Pilgerweg“, ca. 1974
„Bolzplatz am Pilgerweg“, ca. 1974
Foto: Ewald Fuchs (Stadtarchiv Düsseldorf 4-57-3-35)