Fam. Ziegler aus Westpreußen
Sie kamen aus Gelguhnen, einem Dorf in der Nähe von Allenstein in Ostpreußen, der Glasmacher Carl Ziegler mit seiner Ehefrau Johanna.
Inmitten der Masurischen Seenplatte arbeiteten viele Männer als Wanderarbeiter in kleinen Waldglashütten. Sie wohnten in einfachen Holzhäusern. Waren die Rohstoffe für die Glasherstellung in der Nähe ausgebeutet, wurde etwas weiter entfernt eine neue temporäre Hütte aufgebaut.
Um 1880 ließ sich Carl Ziegler von den Versprechungen der Werber Ferdinand Heyes – ein festes Wohnhaus, geregelte Arbeit mit gutem Lohn, Zuzug der gesamten Familie – anlocken. Nachdem die lebensnotwendige Habe zusammengepackt war, reiste er mit Frau und fünf Kindern per Eisenbahn zur Glashütte des Caspar Hermann Heye in Nienburg. Einige Zeit später wechselte er seinen Arbeitsplatz und fand seine neue Heimat in Gerresheim.
Ab 1886 ist die Familie in Gerresheim nachgewiesen. In der kleinen Werkswohnung in der Portastraße kamen drei weitere Kinder zur Welt. Ihr Sohn Robert blieb in der alten Heimat, folgte jedoch wenige Jahre später nach bestandener Glasmacherlehre seinen Eltern nach.
Inmitten der Masurischen Seenplatte arbeiteten viele Männer als Wanderarbeiter in kleinen Waldglashütten. Sie wohnten in einfachen Holzhäusern. Waren die Rohstoffe für die Glasherstellung in der Nähe ausgebeutet, wurde etwas weiter entfernt eine neue temporäre Hütte aufgebaut.
Um 1880 ließ sich Carl Ziegler von den Versprechungen der Werber Ferdinand Heyes – ein festes Wohnhaus, geregelte Arbeit mit gutem Lohn, Zuzug der gesamten Familie – anlocken. Nachdem die lebensnotwendige Habe zusammengepackt war, reiste er mit Frau und fünf Kindern per Eisenbahn zur Glashütte des Caspar Hermann Heye in Nienburg. Einige Zeit später wechselte er seinen Arbeitsplatz und fand seine neue Heimat in Gerresheim.
Ab 1886 ist die Familie in Gerresheim nachgewiesen. In der kleinen Werkswohnung in der Portastraße kamen drei weitere Kinder zur Welt. Ihr Sohn Robert blieb in der alten Heimat, folgte jedoch wenige Jahre später nach bestandener Glasmacherlehre seinen Eltern nach.
