Die Verstaatlichung
Der Start der Eisenbahnentwicklung wurde von privaten Gesellschaften getragen. Fast jede Strecke wurde von einer anderen Gesellschaft betrieben. Alleine in Düsseldorf waren neben der Bergisch-Märkischen, in der die Düsseldorf-Elberfelder Eisenbahn-Gesellschaft aufgegangen war, noch die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft, die Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft und die Aachen-Neuß-Düsseldorfer Eisenbahngesellschaft aktiv. Das führte zu einem unrentablen Nebeneinander von Strecken und Bahnhöfen, die manchmal nur einen Steinwurf weit auseinanderlagen. Das konnte kein Dauerzustand sein.
Zwei Bahnhöfe
Zur Zeit der Reichsgründung Anfang der 1870er Jahre erhielt Gerresheim einen zweiten Bahnhof. 1873 begann die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft mit dem Bau der Strecke Düsseldorf-Derendorf über Gerresheim, Mettmann und Elberfeld nach Dortmund-Süd. Dieser Bahnhof lag in der Nähe der heutigen Torfbruchstraße gegenüber des Heyebads. Allerdings blieb er nicht lange in Betrieb. Preußen drängte auf eine Verstaatlichung der Eisenbahn. Ab 1880 wurde die beiden Gerresheimer Strecken bis zum heutigen Bahnhof zusammengelegt, bevor sie sich in Richtung Wuppertal und Mettmann trennen, die weitere Streckenführung der Rheinischen Eisenbahn ist die heutige S28. Der Rheinische Bahnhof wurde bald darauf vom Werksgelände der Glashütte geschluckt. Er übernahm verschiedene Aufgaben, diente u.a. als Bücherei. Abgerissen wurde er erst 1975.
Die Zusammenlegung hatte auch Auswirkungen auf den Gerresheimer Bahnhof. Das Empfangsgebäude nach 1877 musste bereits 1889 erweitert werden. Es entstand der Wartesaal für die II. und III. Klasse und auch die Güterabfertigung wurde vergrößert. errichtet.
Zwei Bahnhöfe
Zur Zeit der Reichsgründung Anfang der 1870er Jahre erhielt Gerresheim einen zweiten Bahnhof. 1873 begann die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft mit dem Bau der Strecke Düsseldorf-Derendorf über Gerresheim, Mettmann und Elberfeld nach Dortmund-Süd. Dieser Bahnhof lag in der Nähe der heutigen Torfbruchstraße gegenüber des Heyebads. Allerdings blieb er nicht lange in Betrieb. Preußen drängte auf eine Verstaatlichung der Eisenbahn. Ab 1880 wurde die beiden Gerresheimer Strecken bis zum heutigen Bahnhof zusammengelegt, bevor sie sich in Richtung Wuppertal und Mettmann trennen, die weitere Streckenführung der Rheinischen Eisenbahn ist die heutige S28. Der Rheinische Bahnhof wurde bald darauf vom Werksgelände der Glashütte geschluckt. Er übernahm verschiedene Aufgaben, diente u.a. als Bücherei. Abgerissen wurde er erst 1975.
Die Zusammenlegung hatte auch Auswirkungen auf den Gerresheimer Bahnhof. Das Empfangsgebäude nach 1877 musste bereits 1889 erweitert werden. Es entstand der Wartesaal für die II. und III. Klasse und auch die Güterabfertigung wurde vergrößert. errichtet.



