Er kam als Letzter und ging als Erster
Von den bis zu sechs gleichzeitig produzierenden Ziegeleien am Fuße es Gallbergs hat die von Peter Jorissen am kürzesten bestanden. Der Jorissen zur Verfügung stehende Lehm war von nur mäßiger Qualität, das Abbaugebiet recht begrenzt. Er kämpfte mit dem Grundwasser, hinzu kamen die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ersten Weltkriegs, die ihm schließlich den Garaus machten.
Er kam als Letzter. Das war im Jahr 1898. Da gab es längst fünf weitere Ziegeleien in unmittelbarer Umgebung. Und er ging als Erster. Das war Anfang der 1920er Jahre.
Die attraktiven Abbaugebiete haben sich seine Mitbewerber längst untereinander aufgeteilt. So blieb dem Ziegeleibesitzer Peter Jorissen nur, das zu nehmen, was die anderen nicht wollten: Das relativ kleine Gelände, das unmittelbar südlich des Gallbergs an die Bundesstraße 7 anschließt.
Hier war der Lehm aber nur von mäßiger Qualität: Er war zu stark mit Steinen durchmischt. Und das Abbaugebiet weiter südlich barg ein ganz anderes Problem: Es dauerte nicht lange, und Jorissen stand buchstäblich knietief im Grundwasser. So hat sich dieser Bereich schnell zu einer „Sumpf- und Seenlandschaft“ entwickelt – heute noch eindrucksvoll an der naheliegenden Industriepfadstele „Natur aus zweiter Hand“ zu bestaunen.
Als wäre das nicht alles schon ungünstig genug gewesen, brach nach nur knapp 16 Jahren Produktionszeit der Erste Weltkrieg aus. Die damit einhergehende Kohleknappheit dürfte zum Erkalten der Brennkammern geführt haben. Ob Peter Jorissen nach dem Krieg überhaupt noch einmal Ziegelsteine produzierte, ist fraglich. Andererseits: Wo hätte er noch Lehm abbauen sollen?
Er kam als Letzter. Das war im Jahr 1898. Da gab es längst fünf weitere Ziegeleien in unmittelbarer Umgebung. Und er ging als Erster. Das war Anfang der 1920er Jahre.
Die attraktiven Abbaugebiete haben sich seine Mitbewerber längst untereinander aufgeteilt. So blieb dem Ziegeleibesitzer Peter Jorissen nur, das zu nehmen, was die anderen nicht wollten: Das relativ kleine Gelände, das unmittelbar südlich des Gallbergs an die Bundesstraße 7 anschließt.
Hier war der Lehm aber nur von mäßiger Qualität: Er war zu stark mit Steinen durchmischt. Und das Abbaugebiet weiter südlich barg ein ganz anderes Problem: Es dauerte nicht lange, und Jorissen stand buchstäblich knietief im Grundwasser. So hat sich dieser Bereich schnell zu einer „Sumpf- und Seenlandschaft“ entwickelt – heute noch eindrucksvoll an der naheliegenden Industriepfadstele „Natur aus zweiter Hand“ zu bestaunen.
Als wäre das nicht alles schon ungünstig genug gewesen, brach nach nur knapp 16 Jahren Produktionszeit der Erste Weltkrieg aus. Die damit einhergehende Kohleknappheit dürfte zum Erkalten der Brennkammern geführt haben. Ob Peter Jorissen nach dem Krieg überhaupt noch einmal Ziegelsteine produzierte, ist fraglich. Andererseits: Wo hätte er noch Lehm abbauen sollen?
