Tier- und Pflanzenparadies
Eine solche ehemalige Brache sind auch die Teiche am Dernkamp. Vögel zwitschern, der Blick schweift über einen schilfbestandenen Teich, Graureiher sitzen in abgestorbenen Bäumen. Im Wasser können Sie mit etwas Glück den Grasfrosch und die Erdkröte sowie den Teich- und Bergmolch beobachten. Kaum zu glauben, dass vor etwas mehr als einhundert Jahren hier großflächig Lehm und Ton abgebaut wurden.
Die durch Hangwasser und Grundwasser vollgelaufenen ehemaligen Tongruben der Ziegelei Jorissen konnten sich über Jahrzehnte fast ungestört zu einem hochwertigen Biotop entwickeln. Zusammen mit den naturnahen Wald- und Wiesenflächen rund um den Gallberg, welche 1996 bzw. 1998 unter Naturschutz gestellt wurden, ist es zu einem Refugium für viele seltene Pflanzen und Tiere geworden.
In einem Entwicklungs- und Pflegekonzept für das Gebiet konnte 2005 die Hochwertigkeit dieses Kulturlandschaftsraumes festgestellt werden:
„Das insgesamt 70 ha große Areal mit Wald-, Wiesen- und Ackerflächen sowie seinen Teich- und Röhrichtbeständen innerhalb der ehemaligen Tongruben bis hin zu den bachbegleitenden Auenwaldfragmenten zeigt sich mit über 355 Farn- und Blütenpflanzen, 71 Vogelarten, Insekten, Libellen und Amphibien als ausgesprochen artenreich. Hervorzuheben ist die Bedeutung der strukturreichen Erlen-Eschenbestände und des Weiden-Mischwaldes sowie das Kleinrelief aus feuchten Senken am Dernkamp als Vielfalt unterschiedlicher Lebensräume auf relativ engem Raum.“
Die durch Hangwasser und Grundwasser vollgelaufenen ehemaligen Tongruben der Ziegelei Jorissen konnten sich über Jahrzehnte fast ungestört zu einem hochwertigen Biotop entwickeln. Zusammen mit den naturnahen Wald- und Wiesenflächen rund um den Gallberg, welche 1996 bzw. 1998 unter Naturschutz gestellt wurden, ist es zu einem Refugium für viele seltene Pflanzen und Tiere geworden.
In einem Entwicklungs- und Pflegekonzept für das Gebiet konnte 2005 die Hochwertigkeit dieses Kulturlandschaftsraumes festgestellt werden:
„Das insgesamt 70 ha große Areal mit Wald-, Wiesen- und Ackerflächen sowie seinen Teich- und Röhrichtbeständen innerhalb der ehemaligen Tongruben bis hin zu den bachbegleitenden Auenwaldfragmenten zeigt sich mit über 355 Farn- und Blütenpflanzen, 71 Vogelarten, Insekten, Libellen und Amphibien als ausgesprochen artenreich. Hervorzuheben ist die Bedeutung der strukturreichen Erlen-Eschenbestände und des Weiden-Mischwaldes sowie das Kleinrelief aus feuchten Senken am Dernkamp als Vielfalt unterschiedlicher Lebensräume auf relativ engem Raum.“
Tierstimmen
Grasfrosch
Größere Vorkommen des Grasfrosches leben in den Teichen. Ihr Gequake schallt meist in den Abendstunden aus dem Schilf.
Größere Vorkommen des Grasfrosches leben in den Teichen. Ihr Gequake schallt meist in den Abendstunden aus dem Schilf.
Nachtigall
Die Nachtigall brütet zwar nicht hier, ist aber als Gast schon des Öfteren beobachtet worden. Ihr herrlicher Gesang ist in den Morgenstunden zu hören.
Nachtigall Zitat Dan Lombard, XC773584. Erreichbar unter www.xeno-canto.org/773584
Die Nachtigall brütet zwar nicht hier, ist aber als Gast schon des Öfteren beobachtet worden. Ihr herrlicher Gesang ist in den Morgenstunden zu hören.
Nachtigall Zitat Dan Lombard, XC773584. Erreichbar unter www.xeno-canto.org/773584
Singdrossel
Mit ihrem weitschallenden melodischen Gesang zeigt sie, meist auf Baumwipfeln sitzend, ihr Revier an.
Singdrossell Zitat Stephan Risch, XC741372. Erreichbar unter www.xeno-canto.org/741372
Mit ihrem weitschallenden melodischen Gesang zeigt sie, meist auf Baumwipfeln sitzend, ihr Revier an.
Singdrossell Zitat Stephan Risch, XC741372. Erreichbar unter www.xeno-canto.org/741372
Teichrohrsänger
Der kleine unscheinbare Vogel hat sein Brutrevier in den dichten Schilfbeständen.
Lars Edenius, XC736818. Erreichbar unter www.xeno-canto.org/736818
Der kleine unscheinbare Vogel hat sein Brutrevier in den dichten Schilfbeständen.
Lars Edenius, XC736818. Erreichbar unter www.xeno-canto.org/736818