Parli italiano?
Es war die Zeit, in der auch die Italiener in großer Zahl bei der Glashütte anfingen. Einer von ihnen war Seniore Cordisco. Auch er kam hier hin, um bei der Glashütte Geld zu verdienen. Für eine Zeit, dann sollte es wieder zurück nach Italien gehen. Bei der Sparkasse wurde man auf ihn aufmerksam, er verstand sehr schnell die Abläufe der Bank und half bald anderen italienischen Kollegen bei der Abwicklung ihrer Bankerledigungen. Das blieb auch der Filialleitung nicht verborgen und so unterbreitete man Herrn Cordisco das Angebot, die Flaschen Flaschen sein zu lassen und doch stattdessen lieber Scheine zu zählen oder Überweisungen zu tätigen.
So konnte die Sparkasse die Sprachbarriere überwinden und den „Gastarbeitern“ es hier einfacher machen. Natürlich band sie damit auch die Klientel geschickt an sich. Bis zu seiner Rente blieb Cordisco der Stadtsparkasse treu.