Frieding und die Kirche
Der Kaufmann Heinrich Frieding kam 1845 als Teilhaber der Drahtstiftefabrik von Johann Joseph Göbbels nach Gerresheim.
Ab 1850 engagierte sich Frieding politisch im Stadtrat und war Mitglied im katholischen Kirchenvorstand. Im Jahr darauf wurde er zu dessen Rendanten gewählt. Bis zu seinem Tod im Jahr 1902 blieb er Mitglied dieses Gremiums. Im Juli 1865 heiratete er nach dem Tod seiner ersten Frau die Schwester des Gerresheimer Pastors Aloys Hahn, Agnes Hahn, und bekam mit ihr zwischen 1866 und 1873 – in recht hohem Alter – drei Töchter sowie einen Sohn. Diese Ehe wurde aufgrund des Verwandtschaftsverhältnisses zeitweise zu einem Politikum. Eigentlich hätte er seinen Platz im Kirchenvorstand räumen müssen. Durch eine Sondergenehmigung des Erzbistums war dies aber nicht nötig.
Seine tiefe Gläubigkeit zeigte sich anhand verschiedener Spenden und Stiftungen im Laufe der Jahre, z.B. bei der Anschaffung einer Monstranz oder bei der Stiftung eines Hochaltars. Seine bedeutendste Wohltätigkeit gegenüber der Gemeinde und ihrer Mitglieder bestand aber darin, dass Frieding die baufällig gewordene alte Pfarrkirche aufkaufte, auf eigene Kosten abreißen ließ und an deren Stelle das erste „Krankenhaus“ Gerresheims, das sogenannte „Aloysianum“ errichten ließ. Dies geschah für das Seelenheil seiner selbst und seiner Familienmitglieder.
Ab 1850 engagierte sich Frieding politisch im Stadtrat und war Mitglied im katholischen Kirchenvorstand. Im Jahr darauf wurde er zu dessen Rendanten gewählt. Bis zu seinem Tod im Jahr 1902 blieb er Mitglied dieses Gremiums. Im Juli 1865 heiratete er nach dem Tod seiner ersten Frau die Schwester des Gerresheimer Pastors Aloys Hahn, Agnes Hahn, und bekam mit ihr zwischen 1866 und 1873 – in recht hohem Alter – drei Töchter sowie einen Sohn. Diese Ehe wurde aufgrund des Verwandtschaftsverhältnisses zeitweise zu einem Politikum. Eigentlich hätte er seinen Platz im Kirchenvorstand räumen müssen. Durch eine Sondergenehmigung des Erzbistums war dies aber nicht nötig.
Seine tiefe Gläubigkeit zeigte sich anhand verschiedener Spenden und Stiftungen im Laufe der Jahre, z.B. bei der Anschaffung einer Monstranz oder bei der Stiftung eines Hochaltars. Seine bedeutendste Wohltätigkeit gegenüber der Gemeinde und ihrer Mitglieder bestand aber darin, dass Frieding die baufällig gewordene alte Pfarrkirche aufkaufte, auf eigene Kosten abreißen ließ und an deren Stelle das erste „Krankenhaus“ Gerresheims, das sogenannte „Aloysianum“ errichten ließ. Dies geschah für das Seelenheil seiner selbst und seiner Familienmitglieder.

